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Neue Entwicklungen |
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2010-2019
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- der geopolitische Einfluss von USA und Westeuropa nimmt ab, da diese Länder für Weltwirtschaftskrise verantwortlich gemacht werden
- Kapitalismus, Demokratie und westliche Kultur sind geschwächt: neue Wertediskussion (Sozialismus, soziale Marktwirtschaft, gerechte Gesellschaft, Nachhaltigkeit)
- langfristiges jährliches Wirtschaftswachstum (bis 2050): Indien ca. 6%, China über 4%, Brasilien gut 4%, USA rund 1,9%, Deutschland etwa 1,7%, Japan ca. 1,4%
- westliche Länder haben große Schwierigkeiten, öffentliche Schulden abzubauen - alleine die USA haben laut CNN Money.com von 2007 bis Anfang 2009 zur Bewältigung der Finanzkrise 8.887 $ pro Person ausgegeben und weitgehend durch neue Schulden finanziert
- politische Bedeutung von China wächst schneller als erwartet, da Währungsreserven 2 Billionen $ überschreiten dürften und Wirtschaft weiter wächst
- wachsende Ungleichheit in Ländern wie China und Indien, aber auch in Lateinamerika. Gefahr von Unruhen
- Massenmedien, multinationale Konzerne und das Internet führen zu einer globalen Kultur (ähnliche Lebensstile, Kleidung, Haltungen usw.)
- zunehmende Zahl von Atommächten
- mehr Konflikte zwischen Bevölkerungsgruppen/ politischen Gruppierungen in einzelnen Ländern
- zunehmende Gefährdung durch Terroristen
- 2011: 75% der Menschen weltweit verfügen über ein Handy
- Dritte Welt: Trends in Richtung bessere Bildung, mehr Gleichberechtigung der Geschlechter, niedrigere Geburtenrate und mehr Demokratisierung
- 2015: Indien hat innerhalb von fünf Jahren 1.100 neue Universitäten gegründet
- Computer auch in der Dritten Welt weit verbreitet
- 2015: 59 Megacities mit mehr als 5 Mio. Einwohnern
- wegen Verstädterung zunehmende Gefahr von Epidemien
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2020-2029
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- 2020: Staatsverschuldung pro Person: 37.327 Euro in Deutschland, 72.604 $ in den USA, 94.325 $ in Japan, 6.901 $ in Russland, 2.226 $ in China und 1.279 $ in Indien
- 2020: in den USA fehlt der Nachwuchs: nur 50 Mio. von rund 122 Mio. freien Stellen können mit hoch qualifizierten Arbeitnehmern besetzt werden
- 2025: in Indien ist die Zahl der Schulabgänger von knapp 13 Mio. (2009) auf 30 Mio. gestiegen; immer mehr junge Menschen studieren
- 2025: Weltbevölkerung erreicht 8 Mrd. Menschen (heute: 6,71 Mrd.)
- China: bis 2025 sollen 350 bis 400 Mio. Menschen zusätzlich in die Städte ziehen; 2030 könnte die Stadtbevölkerung 1 Mrd. Menschen betragen
- die USA verlieren weltweit an Bedeutung; Russland, China, Indien und Brasilien spielen eine immer größere Rolle in der Weltpolitik
- 2027: die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China haben die Wirtschaftskraft der G7-Staaten erreicht
- 2028: mehr Menschen leben in Indien als in China
- internationale Organisationen sind immer weniger in der Lage, mit den neuen Herausforderungen fertig zu werden. Kein Land hat hier die Führerschaft inne
- Transfer des Wohlstands von "Ost nach West"
- 2025: eine Milliarde Millionäre (in US $) weltweit, größere Ungleichheit zwischen Reich und Arm
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2030-2039
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- 2030: in den USA leben 364 Mio. Menschen (2007: 300 Mio.), in Russland 124 Mio. (142 Mio.), in Japan 115 Mio. (128 Mio.)
- 2030: in Japan werden 31,8% der Menschen über 65 sein (2007: 21,5%), in Deutschland 28,2% (19,8%), in den USA 19,7% (12,5%)
- 2030: in China ist Zahl der über 60-Jährigen mit 235 Mio. mehr als doppelt so hoch wie 2009 (100 Mio.)
- 2030: in China finden rund 30 Mio. Männer keine Frauen, da zu Beginn des Jahrhunderts mehr weibliche als männliche Föten abgetrieben wurden
- 2030: Anteil der Muslime an der Weltbevölkerung ist von 23,4% (2010) auf 26,4% gestiegen
- 5 Mrd. Menschen leben in Städten, in denen es immer mehr Armut (Slums) und immer größere Umweltprobleme (Luftverschmutzung, kein/ unsauberes Wasser, Müllberge, unzureichendes Klären von Abwasser) gibt
- 2030: nur noch 1.800 qm Ackerland pro Person (2005: 2.300 qm): in vielen Regionen Nahrungsmittelmangel
- 2030: der weltweite Wasserverbrauch ist von 4.500 Mrd. (2009) auf 6.900 Mrd. Kubikmeter angestiegen; etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist von akuter Trinkwasser-Knappheit betroffen
- bis 2030: Zahl der PKW hat sich gegenüber 2009 in Indien verdreifacht, in Indonesien vervierfacht und in China verzehnfacht
- 2030: mehr als die Hälfte der Menschen hat Übergewicht
- 2030: Zahl der Diabetiker ist weltweit mit rund 500 Mio. doppelt so hoch wie 2009
- 2030: weltweit sterben 17 Mio. Menschen pro Jahr an Krebs (2009: 7,6 Mio.)
- 2030: weltweit sterben mehr als 8 Mio. Menschen an den Folgen des Rauchens (2010: 6 Mio.)
- 2030: 83% aller Menschen haben Zugang zu Elektrizität (2000: 73%)
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2040-2049
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- 2040: rund 1,3 Mrd. Menschen sind älter als 65 Jahre
- 2040: 320 Mio. Chinesen sind älter als 65 Jahre - 22% der Bevölkerung
- 2040: China erwirtschaftet rund 40% des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und erzielt ein Pro-Kopf-Jahreseinkommen von 85.000 $ (Europa: 5% der globalen Wirtschaftskraft)
- 2040: zusätzliche 2-4 Mrd. Menschen sind zu Wohlstand gekommen
- 2040: Zahl der in Slums lebenden Städter hat sich gegenüber 2007 verdoppelt: 2 Mrd. Menschen
- 2045: US-Bevölkerung von 300 Mio. (2008) auf 400 Mio. Menschen gestiegen
- Pakistan ist mit knapp 300 Mio. Menschen das Land mit der fünftgrößten Bevölkerung
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2050-2059
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- 2050: die Weltbevölkerung umfasst 9,42 Mrd. Menschen (2008: 6,81 Mrd.), davon sind 2 Mrd. über 60 Jahre alt. In Afrika wird die Bevölkerung von 999 Mio. auf 1,99 Mrd., in Lateinamerika/ Karibik von 580 Mio. auf 724 Mio. sowie in Nordamerika von 341 Mio. auf 481 Mio. zunehmen, in Europa von 738 Mio. auf 702 Mio. sinken
- 2050: weltweites Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nur 2,2 Mal größer als heute
- 2050: rund 3 Mrd. Menschen werden hungern, insbesondere aufgrund der vom Klimawandel bedingten Ernteeinbußen
- 2050: in den OECD-Ländern wird 1 von 10 Menschen 80 Jahre alt und älter sein (2010: 1 von 25 Menschen)
- 2050: in China müssen 100 Erwerbstätige für 60 Rentner aufkommen
- 2050: knapp 3 Mrd. PKW weltweit
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2060-2100
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- 2100: 80% aller Menschen leben in Städten
- 2100: Weltdurchschnittsalter 45,5 Jahre (2008: 30,4 Jahre)
- 2100: 22,3% der Weltbevölkerung wird 65 Jahre alt und älter sein (2010: 7,6%)
- 2100: mehr als die Hälfte der Sprachen, die derzeit gesprochen werden (davon 400 von 95% der Menschheit), werden nicht mehr benutzt
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Anhang
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